Statement einer HAK-Schülerin

Ganzheitliche Potenzialentfaltung, ein Projekt der 4bK – Schulen des BFI Wien

 

Im Rahmen der Übungsfirma hatten die Schüler der 4bK das Glück, an einem Projekt teilzunehmen, in dem sie lernten, wie sie ihr eigenes Potenzial und ihre Persönlichkeit am besten erkennen und entfalten können.

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Kooperationsspiel

Im Sinne der Potenzialentwicklung und persönlichen Entfaltung hat die 4bK an vielen Aufgaben im  Team gearbeitet. Man könnte sogar sagen, spielerisch gelernt, denn die Aufgaben forderten unsere Kreativität und Kommunikation.

In einer der ersten Einheiten mit Frau Mag. Lisa Zehner und Frau Mag. Monika Jurina lernten wir etwas über Kommunikation und wie wir unsere Anliegen dem jeweiligen Gegenüber am besten darlegen können. So erfuhren wir etwas über sogenannte „Ich“ und „Du“ Botschaften. Eine „Ich“ Botschaft wäre „Ich finde dein Verhalten unangebracht“. Diese sollte immer einer „Du“ Botschaften wie: „Du bist aber aufgebracht“ vorgezogen werden weil sie dem Gegenüber ein besseres Gefühl vermittelt und die Kommunikation von vornherein weniger wahrscheinlich in einem Konflikt endet.

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Improtheater

Die Einheit, die das meiste Lob von uns erhielt, war jene zum Thema „Körpersprache“. In diesem Zusammenhang besuchte uns der Schauspieler Christian Dungl. Er zeigte uns die verschiedenen Charaktertypen indem er sich in sie hinein versetzte. Im weiteren Verlauf hatten wir die Möglichkeit, selbst eine Rolle zu spielen. Wir bekamen eine Emotion vorgegeben, mussten uns in diese hineinversetzen und der gesamten Klasse vorspielen. Ziel war es, die Emotion zu erraten. Das brachte eine noch nie dagewesene Dynamik in die Klasse. Sogar den Lehrern schien es zu gefallen.

 

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Wutbild

Was auch besonders in Erinnerung blieb war das Zeichnen mit Buntstiften und Malkreiden. Wir lernten dabei viel über uns selbst und über unsere Mitschüler und Mitschülerinnen. Außerdem erfuhren wir in der Einheit mit dem Thema „Meine Stärken“ welchen Weg unsere Kolleginnen und Kollegen nach der Matura einschlagen wollen und wo sich jeder selbst in fünf Jahren sieht.

Im Großen und Ganzen brachten uns die beiden Damen dazu,  in eine andere Richtung zu denken, mit dem Schwerpunkt darauf, wie wir unsere Ziele fokussieren und das Beste aus uns schöpfen. Diese Methode erinnert an Sokrates, der nichts davon hielt die Menschen zu belehren sondern sie durch geschicktes Fragen und direkte Kommunikation dazu brachte, selbst auf Dinge zu kommen. Durch eigenständiges Denken.

Es war eine Alternative zum alltäglichen theoretischen Unterricht in dem jeder einen großen Schritt in Richtung Selbstentfaltung ging.

Pamela Zivanovic, 4bK

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