Warum?

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Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen in einer Lebenswelt auf, die sich in den letzten Jahren drastisch verändert hat:

Lebenswelten unserer Kinder und Jugendlichen – eine kritische Bestandsaufnahme

  • Online ist angesagt, permanent! Smartphone macht’s möglich. Ab der dritten und vierten Volksschulklasse stellt der Besitz eines Smartphones keine Ausnahme mehr dar.
  • Werbung ist omnipräsent! Die Unterhaltungs- und Werbeindustrie mit reichlich Action, Gewalt, Sex und alten Rollenklischees beherrscht die Kinderzimmer. Online-Spiele und soziale Netzwerke fügen sich in dieses Puzzle des digital vernetzten Konsums passgenau ein.
  • Finanz- und Wirtschaftskrise zeigen Auswirkungen! Konkurrenzkampf und Zukunftsängste der Eltern bestimmen den Alltag, Zeit und/oder Geld der Eltern sind wieder knapp bemessen.
  • Erziehungs- und Beziehungsarbeit wird ausgelagert! Vor allem im städtischen Raum sehen sich Lehrende mit familiären Umständen konfrontiert, die die Vermittlung von Kulturtechniken und Bildung massiv beeinträchtigen. Im Vordergrund stehen die Bewältigung von Traumen und die soziale und/oder kulturelle Integration.

Experten, wie etwa Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer oder Prof. Dr. Gerald Hüther, warnen schon seit Jahren vor den Auswirkungen dieser Lebensumwelt auf unsere Kinder. Leider verhallen ihre Rufe ungehört bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern. Der Konsum von Gewaltdarstellungen im Fernsehen oder das aktive Spielen von gewalttätigen Computerspielen (betrifft vor allem Buben) fördert

  • Konzentrationsschwächen und Aufmerksamkeitsstörungen
  • erhöhte Gewaltbereitschaft und/oder Abstumpfung gegenüber Gewalt
  • Desensibilisierung/mangelndes Einfühlungsvermögen.

Das intensive Nutzen von sozialen Netzwerken (betrifft vor allem Mädchen) führt weder zu guten Gefühlen, noch zu sozialer Kompetenz, sondern fördert soziale Isolation. Die Quantität der Freundinnen und Freunde in sozialen Netzwerken ist kein adäquater Ersatz für die Qualität persönlicher Kontakte.

Kinder wollen und brauchen Alternativen zum passiven Konsum! Es liegt an uns, den Eltern und Lehrenden, ihnen ein Angebot zu geben, das

  • kreativ
  • emotional
  • kommunikativ

Entfaltung und individuelles sowie soziales Wachstum fördert.

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